Der August 2018 wird in Erinnerung bleiben, da es nur Sonnenschein und Hitze gab. Wie auf den Bildern zu sehen ist, sind die Teiche in der Gegend ungewöhnlich ausgetrocknet. Die Wiesen sind braun und die Felder bereits abgeerntet. Troztdem gab es wieder einiges in der Natur zu beobachten.

Alte Badeanstalt Korbach. Deutlich zu erkennen, die zurückgezogene Wasserfläche.Der Graureiher kann mühelos durch das Wasser waten…Eine Amsel stochert im Schlamm.Die Blaumeise sucht Leckereien.Zwei Gebirgsstelzen suchten ebenfalls im Schlamm nach Leckereien…Ein Gelbspötter.Eine Kohlmeise.Bei mir nicht sonderlich beliebt: Nilgänse.Außerdem den ganzen Monat über anwesend: Teichhühner und Stockenten.Ein Waldwasserläufer hielt sich ebenfalls fast den ganzen Monat über in der Badeanstalt auf.Der Zilpzalp hat aufgehört von morgens bis abends sein “zilpzalp-zilpzalp” zu zwitschern. Trotzdem ist er noch überall anzutreffen.Auch der Wipperteich bei Lengefeld ist extrem ausgetrocknet. So habe ich ihn noch nie gesehen.Für die dicken Fische wird es bald eng…Die Höckergans ist immer noch anwesend.Im August gab es nochmal kleine Nilgänse. Sie waren allerdings nach ein paar Tagen verschwunden. Fliegen konnten sie noch nicht. Auch die Eltern wurden nur noch einmal ohne Nachwuchs beobachtet.Auch mal wieder da: Stockenten.Auf den Teichen bei Kloster Schaaken war nicht allzuviel los. Immer anwesend: ein Graureiherund ein paar Stockenten.Der hintere Teich ist mit grünen Algen überzogen. Am Edersee zwischen Herzhausen und Asel entdeckte ich eine Brandgans, die ich zuvor noch nicht gesehen hatteund eine weibliche Mandarinente mit Nachwuchs. Bisher hatte ich immer nur eine männliche Mandarinente gesichtet.Natürlich fehlen am Edersee die Graureiher nicht. Sie versammeln sich hier teilweise in großen Ansammlungen. Die nachfolgenden Bilder entstanden in der Nähe der “Hohen Fahrt”.Drei Silberreiher waren auch dabei. Sie kommen schon wieder zurück aus ihren Brutgebieten.Der Edersee ist extrem leer.Immer wieder ein Besuch wert: Die Kiesteiche bei Mehlen. Hier tummelten sich wieder viele verschiedene Wasservögel.

Gesehen haben wir Graugänse, Nilgänse, zwei Störche, ein Flussuferläufer, ein Keibitz, Krickenten, Lormorane, Graureiher, Kanadagänse, Stockenten, Höckerschwäne, Blässhühner und Reiherenten.

Links der Flussuferläufer, in der Mitte ein Kiebitz und rechts eine Graugans.
Laut einer Zeitungsmeldung sind die Edertaler Störche mit ihren drei Jungen Ende August fortgezogen. Hoffen wir, dass sie im nächsten Jahr wieder kommen.Interessant anzusehen war auch der Holznasslagerplatz bei Mehlen, auf dem enorme Mengen Holz gelagert werden.Unterwegs in der Natur gab es natürlich auch wieder viel zu entdecken.

Turmfalken auf den alten Ruinen bei Ober Werbe.Turmfalken gab es auch im Marbecktal, im Bereich zwischen Korbach und Lengefeld und an weiteren Orten zu sehen.

Zwischen Ober Werbe und Nieder Werbe auf dem Gelände der Kläranlage hielt sich die Blässhuhnfamilie auf. Die Kleinen hatte ich ja bereits entdeckt, als sie noch ganz klein waren. Sie haben mächtig zugelegt. 🙂 Ein Höckerschwanund viele Stockenten.Meine Fahrt führte mich weiter am Ederseeufer entlang. Auf den Inseln vor der Sperrmauer hielten sich jede Menge Lachmöwen auf. Andere Beobachter entdeckten im Bereich der Bringhäuser Bucht weitere interessante Möwenarten.Auf dem Affoderner See halten sich zur Zeit große Ansammlungen von Wasservögeln auf. Unter anderem über hundert Höckerschwäne.
Bei einer Umrundung der Halbinsel Scheid trafen wir auf acht Kanadagänse, die gemütlich vor uns her watschelten.Von Scheid aus konnte ich Lachmöwen in der Bringhäuser Bucht beobachten.Eine andere Wanderung führte uns zum Eschenbeckteich. (https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Eschenbeck)
Der Teich ist extrem ausgetrocknet und veralgt. Hier hielten sich trotzdem acht Stockenten auf.Auf der Goddelsheimer Hochfläche konnte ich eine Feldlerche und zwei Steinschmätzer fotografieren. (Ihr müsst sie auf dem Bild suchen 😉 )Hier rasten bereits wieder Durchzügler, wie Mornellregenpfeifer, Kiebitze und weitere sehr interssante Arten. Sie zu entdecken und fotografieren ist gar nicht so einfach. 😉 Auch Rotmilane kreise dort in großer Anzahl – teilweise bis 60 Tiere.

Ein Graureiher besucht häufig die Wiese beim Bauer am Indianerwäldchen.Stare versammlen sich wieder in großen Schwärmen an mehreren Orten. Mein Bild entstand bei Lelbach.Es gab natürlich wieder noch viel viel mehr zu entdecken. Leider kann man nicht alles festhalten. Von vielen interessanten Entdeckungen erfahre ich auch auf der Meldeplattform www.ornitho.de, wo ich meine Daten auch melde.
Es gibt nichts schöneres als hinaus in die Natur zu gehen und zu schauen, was sich dort “bewegt” – und es gibt so viel zu entdecken!!!!